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EU MASTERS: DAS VIERTELFINALE

Nach Boyan Penev League of Legends 27 Apr 2018 10 Ansichten

Nach den Viertelfinals vom letzten Wochenende verbleiben vier Teams im Wettbewerb um das Europäische Masters. Wir wollen nun zurückschauen und die Ereignisse des letzten Wochenendes beleuchten.

Das Turnier startete mit der Eliminierungsrunde der Gruppenphase in der die Zweit- und Drittplatzierten gegeneinander in zwei Tagen in BO3s antraten. Der Gewinner spielten dann gegen die Erstplatzierten der Gruppen. Wegen der Tiebreakerspiele hatten einige Teams so gut wie keine Zeit, um sich vorzubereiten, aber hey, den Beweis zu erbringen das beste Team Europas zu sein, SOLL auch nicht leicht sein – speziell dann nicht, wenn man nicht jeden Gegner in der Gruppe besiegen konnte. Obwohl viele Matchups mit 2-0 endeten, waren diese zum einen nicht langweilig und zum anderen sahen wir einige Überraschungen.

Der erste Tag war schnell vorbei. Zuallererst übertragen die Ninjas in Pyjamas aus Schweden alle Erwartungen und gewannen ein Spiel, welches eigentlich von allen als kompetitives Spiel erwartet wurde, gegen die Spanier von Penguin mit 2-0. Dann kehrte die Überraschung vom Balkan, Klicktech, zu alter Form zurück und trotz einer Niederlage gegen Excel Esports konnten sie die Nummer 1 aus Großbritannien, Misfits Academy, mit 2-0 schlagen.

Der zweite Tag sollte ausgeglichener sein. Die Schweden von Team Atlantis bekamen es mit Excel Esports zu tun. Beide Spiele waren hart umkämpft, aber am Ende hatten die Briten, durch ihr Makrospiel und zwei wichtigen Baron Steals, die Nase vorn. Zum Schluss sahen wir Illuminar Gaming aus Polen gegen Movistar Riders aus Spanien. Beide Teams endeten mit 1-2 in ihren Gruppen. Movistar zeigten sich in den Tiebreakern in guter Form und konnten den zweiten Platz in der Gruppe sichern, jedoch war Illuminar in diesem Match das bessere Team, welches aggressiver draftete und trotz der Aussicht auf ein drittes Spiel nie unsicher wirkten. Sie zeigten eine bessere Koordination und manövrierten ihre Gegner aus.

Die folgenden Viertelfinals hatten ebenfalls eine Menge Herzschmerz zu bieten. Am ersten Tag mussten Origen gegen NiP ran und KlikTech bekamen es mit MAD Lions E.C. zu tun. Trotz des Gruppensiegs und einiger legendärer Namen, zeigten Origen nicht durchgehend gute Leistungen und hatten eine Menge Kritiker und dieses Viertelfinale sollte die Zweifler nicht vom Hof jagen. Nachdem sie im ersten Spiel auf dem falschen Fuß erwischt wurden, waren sie in der Lage eine solide Verteidigung aufzustellen und NiPs Bemühungen, das Spiel zu beenden wurden jäh gestoppt, ehe sie sich im Lategame geschlagen geben mussten. Auf der zweiten Map lagen die Dinge anders. OG gingen früh in Führung und NiP zeigten ein Comeback im Midgame und gewannen die Map. Im entscheidenden dritten Spiel gab es ein Team, welches signifikant besser war und dies war Origen.  InSec mit Lee Sin brannte und hatte auf seiner Lane den klaren Vorteil. Ein Teamfight gegen Minute 18 stellte sich als Desaster für NiP heraus, da das ganze Team ausgelöscht wurde. Zwei Kills gingen auf das Konto von Expect, zwei auf das von Froggen, was den Spielern von NiP wohl noch Albträume bescherte. Origen baute eine fast völlige Dominanz auf der Map auf und ein Gefecht im Dschungel von NiP wenige Minuten später sorgte für eine Vorentscheidung, da sich OG danach den Baron sichern konnten. InSec beendete dann die Serie mit Stil, in dem er einen seiner berühmten InSec Kicks zeigte gegen XDSmileys Varus zeigte.

Im zweiten Viertelfinale standen sich KlikTech und die Turnierfavoriten von MAD Lions E.C. aus Spanien gegenüber. KlikTech taten sich in den vorigen Spielen schwer ihre Form aufrechtzuerhalten, während die Lions nicht nur das erstplatzierte Team der Region war, sondern auch noch die Gruppe dominierte und mit 3-0 aus der Gruppenphase in die K.O.-Runde ging. Im ersten Spiel zeigten KlikTech eine außergewöhnlich schlechte Koordination und standen ständig unter Druck, auf den Lines nicht völlig ins Hintertreffen zu geraten. MAD Lions erschlichen sich einen frühen Baron und nutzten diesen Vorteil um das Spiel in trockene Tücher zu bringen. Spiel 2 begann mit einem großen Vorteil für die Spanier, da der Top-Laner von KlickTech, Sacre, einen schweren Stand in diesem Spiel mit 0/3/0 hatte. Zwei dieser Tode gingen auf das Konto von Solokills durch seinen Gegner. Während KlickTech versuchten, mit einer starken Verteidung, zurück ins Spiel zu kommen, waren sie nicht mehr in der Lage das Spiel auszugleichen und ein Ass in der 39. Minute beendete das Spiel und das Matchup. Dies war ein insgesamt sehr überzeugender Sieg für die MAD Lions.

Der zweite Tag begann mit den verbleibenden Repräsentanten des Vereinigten Königreichs, Excel Esports, gegen GamersOrigin aus Frankreich, einem weiteren Favoriten auf den Gesamtsieg. Die Franzosen konnten sich schnell eine signifikante Führung im ersten Spiel erarbeiten und mit 3K Vorsprung, etwa zur 8. Minute, in Führung gehen, welche auf über 7K in den nächsten Minuten anwuchs. GamersOrigin übernahmen dann den Baron Buff, töteten den Jungler von Excel und gingen auf die Top-Lane und pushten mit einer Welle Superminions und beendeten das Spiel in beeindruckenden 22:07 Minuten und nur 2 Toden, was fast ein perfektes Spiel bedeutete. Excel hatten unglücklicherweise keinen guten Start in Spiel 2. GamersOrigin führten einen 4-Spieler-Bot-Lane-Towerdive bei ca. 4 Minuten aus und töteten den ADC von Excel und konnten sich sogar noch fast den Support schnappen. Ein paar Minuten später versuchten Excel ihr Glück in die Hand zu nehmen und versuchten einen Gank auf der Bot-Lane, aber dieser Versuch endete mit einem toten ADC und Support, und Tynx’ Kha’Zix konnte den Mid-Laner von Excel in einem separaten Gefecht schnappen. Tynx bekam weitere Kills während ihm seine Aggression ebenfalls ein paar Male eine Denkpause einbrachte, sein Team konnte dies jedoch recht gut ausgleichen. Als Excel sich dann formierten, um ihn unter Kontrolle zu bringen, war es der ADC von GamersOrigin, Toaster, der seine Xayah ins Spiel brachte, während Ryze von Tonerre ebenfalls online kam. Excel konnten zwar ein paar Picks landen, aber GamersOrigin behielten die Oberhand. Eine aggressive 4-Mann-Ryze Ultimate nahe dem Bot Inhibitor von Excel, erhielten GO dann die Freiheit die sie benötigten. Da Excels Mid und ADC aus dem Spiel waren, konnten die Franzosen die Map dann schlussendlich entscheiden.

Im letzten Viertelfinale ging es dann zwischen Illuminar Gaming und dem anderen französischen Repräsentanten Millenium dann um den Einzug in die Runde der letzten 4. Illuminar gewann das erste Spiel, da Kikis Olaf es nicht lassen konnte mit Woolites Caitlyn zu spielen und sie vom Earlygame an zu feeden. Millenium konnten sich nicht mehr davon erholen. Spiel 2 war dagegen lange umkämpft. Für eine Weile hatten beide einen Gleichstand beim Gold und während Millenium leicht bei den Kills in Führung lagen, hatten Illuminar den Turret- und Drachenvorteil, bis dann Illuminar eine erfolgreiche Jagd rund um den Baron beenden und sich zwei Kills in der 28. Minute und als Nachschlag purpurnen Wurm sichern konnten. Sie nutzten den Buff für einen Push und erhöhten ihre Goldführung, aber Millenium schlug hart zurück und gewann einige Gefechte mit Orianna Shockwaves. Eine weitere Shockwave drehte einen ausgeglichenen Kampf in ein 4-0 Blutbad, wodurch Millenium den Baron Buff erhielten und das Spiel ausglichen. Illuminar schnappten sich den Elder Drake, womit sie einen beeindruckenden Buff für den Kampf erhielten. Sie hatten zwar die 4 Drachenelementare, konnten aber keinen großen Unterschied machen. Millenium pickten dann ihren Mid-Lander während einer Rotation und gewannen den folgenden 5:4 Kamppf, trotz des Fakts, dass ihre Basis keine Inhibitor Turrets mehr hatte. Als sie jedoch versuchten, noch einmal den Baron zu übernehmen, zeigte IceBeasto, warum Cho’Gath in diesen Situationen so gefürchtet ist. Er sprang ins Pit, stahl den Baron und konnte sogar überlegen, als sein Team sich zurückzog. Millenium standen mit dem Rücken zur Wand. 2 Inhibitoren waren schon gefallen, aber sie gewannen einen Teamfight in ihrer Basis rund um die 50 Minuten Marke und nahmen Illuminar den Drachen. Der nächste Teamfight, nahezu 55 Minuten nachdem das Spiel begann, sollte das Spiel entscheiden, als Millenium 3 Gegner aus dem Spiel nehmen, darunter Woolite mit Caitlyn und die Überzahl zur Entscheidung nutzen konnten. Das Matchup musste also in Spiel 3 entschieden werden. Das Spiel startete wieder recht ausgeglichen. Illuminar sicherten sich den ersten Kill, die Aggressionen gingen Hin und Her und es gab keinen großen Unterschied beim Gold. Illuminar ging langsam die Drachen an und obwohl Kassadin und Caitlyn im Lategame gefährlich werden können, machten die zwei – später dann drei – Drachen die Carrys von Illuminar ebenfalls gefährlich. Illuminar sicherten sich den ersten Baron, hatten aber, im Gegensatz zu den anderen Spielen, keinen großen Vorteil davon. Millenium übernahmen den nächsten Baron und Scarlets Kassadin wurde zu einem absoluten Beast, welches Kikis Olaf solo töten konnte. Illuminar konnten ihre Inhibitoren verteidigen, jedoch gingen sie kurz danach den Elder Drake an, welcher einen massiven Buff, mit den 5 Elementardrachen, bedeuten konnte. Jedoch zeigte dieses Mal Satorius, wie man einen Steal erfolgreich mit Cho’gath durchführt und drehte den Kampf in eine Schrecksekunde für die Fans von Illuminar. Illuminar konnten sich aus dem Dragon Pit befreifen, jedoch kosteten Scarlets aggressive Bewegungen erst ihn das Leben und dann seinem Team das Spiel, da Illuminar danach die verbliebenden Millenium Spieler jagte und tötete. Sie zerstörten den Nexus von Millenium, bevor diese wieder respawnen konnten und verhinderten die totale französisch-spanische Dominanz im Halbfinale.

Das EU Masters geht am Samstag dem 28, April mit den Halbfinals weiter. Wir werden Illuminar Gaming vs. GamersOrigin und Origen vs. MAD Lions E.C. sehen. Die Spiele starten um 18:00 Uhr CEST, das BO3 Format aus den Viertelfinals wird beibehalten. Das große Finale, welches das Europäische Masters beendet, findet am Sonntag dem 29. April statt und wird als BO5 Serie gespielt.

 

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