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DER TELEGRAM PROZESS HAT EINEN EINFLUSS AUF TWITCH IN RUSSLAND

Nach Tasho Tashev eSports 19 Apr 2018 128 Ansichten

Die russische Regierung geht momentan gerichtlich gegen Telegram Messenger LLP vor. Ironischerweise betreffen die Auswirkungen dieses Prozesses alle anderen, außer Telegram selbst.

Die russische Überwachungsgruppe ‘Роскомнадзор‘ (Roskomnadzor) aka Der föderale Dienst für Kommunikationsüberwachung, Informationstechnologien und Massenmedien versucht derzeit an die Verschlüsselungen für Telegram zu gelangen. Während eine dystopische Welt langsam auf uns zukommt, versucht Telegram das genau Gegenteil den Leuten anzubieten, einen freien und sicheren Dienst, der persönliche Informationen und Konversationen Dritten unzugänglich macht. CEO Pavel Durav kritisierte die „autoritären“ Handlungen gegen sein Unternehmen und Telegram wird weiterhin, trotz aller Versuche, für die russischen Bürger zur Verfügung stehen.

Laut Regierungsinformationen wird die Anwendung für kriminelle Aktivitäten genutzt, da die Kommunikation darüber verschlüsselt ist. Natürlich möchte die russische Regierung gerne Zugriff auf die Logs haben, und da Telegram dies mehrfach verweigerte, entschieden sich die Behörden dazu, direkt an die Quelle zu gehen. Mehr als 20 Millionen IPs, die mit Google und Amazon verbunden wurden, sind gebannt worden, was den Nutzern viele Probleme verursacht. Dazu gehören auch jene Nutzer von Twitch, die noch nie Telegram genutzt haben. Dies sind vor allem schlechte Nachrichten für Menschen, die ihr Geld als Vollzeitstreamer verdienen und von der Plattform abhängig sind.

Die Youtuber von ‘Angry_Roleplayer’ haben die Situation in einem Thread auf Reddit etwas genauer erklärt. Wenn ihr momentan in einem Land lebt, in dem ihr keinen Zugang zu Twitch habt, ist es sehr wahrscheinlich, dass euer ISP einen Weg gefunden hat, die Gesetze zu umgehen und ihr solltet nun am besten einen VPN benutzen.

Dieser unbeabsichtigte Schlag gegen die beliebte Seite könnte Konsequenzen haben, die nicht nur normale casual Fans betreffen, sondern die gesamte Szene. Eine Menge dieser Events werden auf Twitch gestreamt und ein Zuschauerschwund bedeutet nun einmal fehlendes Interesse und Verluste. Mit solchen Restriktionen wird Russland langsam aber sicher eine schlechte Umwelt für die Entwicklung von eSports.

 

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