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Anti-Cheat-Team von Valorant wird von ehemaligen Cheatern geführt

In einem Interview spricht der Anti-Cheat-Lead von Valorant, Phillip Koskinas, über seine Arbeit bei Vanguard.

Um welche Dinge kümmert sich die Anti-Cheat-Abteilung bei Valorant eigentlich und wer arbeitet dort? Diese und viele weitere interessante Fragen beantwortete Anti-Cheat-Lead Phillip Koskinas im Interview mit Agent’s Range.

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Neben finanziellen Entscheidungen landen auf Koskinas’ Tisch auch heute noch wenige Ban-Entscheidungen. Auf ihn aufmerksam wurde Riot damals durch eigens geschriebene Cheats für League of Legends. “Damals war es einfach aus persönlichem Interesse, weil ich immer schlecht in Videospielen war. Ich kann auch nicht aimen, ich konnte es noch nie. Deshalb habe ich viel gecheatet, um mit meinen Freunden mithalten zu können. Riot Games hat mich kontaktiert und eingestellt.”

“Ein Büro voller ehemaliger Cheater”

Dass Videospiel-Entwickler oft tatsächliche Cheater einstellen, ist längst kein Geheimnis mehr. Sie verstehen die Programme dahinter und können so auch am effektivsten an Wegen dagegen arbeiten. Bei Vanguard allerdings setzt sich wohl die ganze Abteilung aus ehemaligen Cheatern zusammen.

“Das ganze Anti-Cheat-Team setzt sich tatsächlich im Prinzip aus Ex-Cheatern zusammen”, so Koskinas. “Jeder hat vorher gecheatet – und das musst du in gewisser Weise auch gemacht haben, um alles zu verstehen.”

Zum Ende des Interviews weist der Chef der Abteilung aber nochmal darauf hin, dass Cheating irgendwie immer dazugehören wird. “ werden immer dazu fähig sein, mithilfe von Cheating-Software den Bildschirm maschinell zu lesen oder Input zu simulieren. Wir stellen allerdings sicher, dass das für niemanden profitabel ist.”

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Bildquelle: Riot Games, Twitter/@mirageopenguins