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Alles für die Fans? EA-Bosse feuern nach Umbenennung der FIFA-Reihe gegen Lizenzeinschränkungen

Nach FIFA 23 läutet EA Sports FC in eine neue Ära ein. Die EA-Bosse Andrew Wilson und David Jackson wollen in Zukunft neue Möglichkeiten wahr werden lassen und begründen diese neue Richtung, die mit der FIFA-Namenslizenz wohl unmöglich wäre.

Ein historischer Neuanfang steht in der Gaming-Branche bevor, sobald sich die Wege von EA Sports und FIFA trennen werden. Vor allem an den neuen Namen EA Sports FC müssen sich die Veteranen erst einmal gewöhnen. Die Bosse von Electronic Arts weisen indessen daraufhin, dass die Entscheidung auf den Namensverzicht nicht nur finanzielle Hintergründe hat – mit einem kleinen Seitenhieb gegen den Fußballweltverband.

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EA-Geschäftsführer Anrew Wilson hat im Gespräch mit IGN am Mittwoch erklärt, dass die Entscheidung für einen eigenen Namen fernab von FIFA auf Basis der Fanwünsche liegen: “Sie wollten von uns, dass wir über die Kernerfahrung hinausgehen und dieses digitale Fußballerlebnis ausbauen. Und sie wollen, dass wir uns wirklich schnell dahin bewegen.” Gerade für die bedeutsamen Spielklassen wie Premier League und Bundesliga sollen neue einzigartige Erfahrungen für die Fans hinzugefügt werden, um über die eigentliche Fußballerfahrung hinaus zu gehen.

Eine ebenfalls wichtige Erklärung für die Gründe zum Ende der FIFA-Ära liefert die Aussage von EA Sports Vice President David Jackson gegenüber der BBC am Mittwoch: “Im Rahmen der Lizenzvereinbarungen, die wir vor zehn Jahren mit der FIFA vereinbart hatten, gab es einige Einschränkungen, die es uns nicht erlaubten, diese Erfahrungen für Spieler aufzubauen.” Somit macht Jackson klar, dass in Zukunft neue Modi abseits des klassischen Fußballs im FIFA-Nachfolger erscheinen könnten. Unter der Namenslizenz der FIFA hätte es Einschränkungen in dieser Hinsicht gegeben.

Außerdem fügt Jackson hinzu, dass die Welten des Fußballs und die der Unterhaltungsindustrie im Wandel seien. Das soll sich auch in EA Sports FC bemerkbar machen. Spekuliert wird diesbezüglich über spezielle Fußballfelder und andere Regeln, wodurch EA neue Wege in der Entwicklung offen stehen. Für die Fans sei es wichtig, selbst mehr Inhalte mit dem Spiel zu kreieren, was EA auch in der zukünftigen Spielausrichtung berücksichtigen will.

Nichtsdestotrotz seien die hohen Lizenzkosten für das Ende des Namens ebenfalls entscheidend gewesen. Medienberichten zufolge hat der Fußballweltverband für die bloße Nutzung der Namensrechte über eine Milliarde US-Dollar für vier Jahre verlangt. “Geld spielt bei den meisten Verhandlungen eine entscheidende Rolle”, sagt David Jackson weiter im BBC-Interview. Trotzdem fügt er prompt hinzu, dass diese Entscheidung getroffen wurde, um den “Spielern die bestmögliche Erfahrung” zu bieten.

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Bildquelle: EA, EA Sports – Montage
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