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Ärger bei Flashpoint wegen technischen Problemen – dev1ce wettert beim Debüt

Rematch beim CS:GO-Turnier Flashpoint: Die Ninjas in Pyjamas sollen das verlorene Spiel gegen Anonymo Esports erneut spielen. Internetprobleme seitens NiP seien der Grund. Nun melden sich beide Teams zu Wort.

Das CS:GO-Turnier Flashpoint läuft seit einer Woche und hat einen eher holprigen Start erlebt. Internetprobleme seitens der Ninjas in Pyjamas überschatteten das Match gegen Anonymo Esports, das der Gegner für sich entscheiden konnten. Im Nachgang forderten die Verlierer wegen ihrer Beeinträchtigung durch Lags ein Rematch ein. Flashpoint gibt dem schließlich statt und plant momentan das Nachspiel – zum Leid von Anonymo Esports.

Planungs-Chaos um das Nachspiel

Das Rematch beider Teams erweist sich bisher aufwendiger zu planen als gedacht. Der ursprüngliche Termin vom 16. Mai konnte nicht eingehalten werden, weswegen ein neues Datum bisher noch in der Schwebe ist. Ebenso steht das eigentliche Format des Nachspiels nicht fest – die Entscheidung dieses liegt laut Flashpoint beim ursprünglichen Gewinner Anonymo Esports.

Das Spiel entscheidet in der Folge, welches der beiden Teams in Upper und Loser Bracket versetzt werden. Das Match vom Verlierer gegen die HYENAS, welches eigentlich für den Sonntag vorgesehen war, wurde laut Flashpoints erstem Statement auf den kommenden Dienstag verschoben.

Frustrierte Teams im alle-gegen-alle

Das offizielle Statement von Flashpoint gibt an, dass Ninjas in Pyjamas in der dritten Runde der ersten Map erstmals von Internetproblemen bei den Spielern berichtete. Flashpoint versuchte vergeblich, das Problem durch Server-Wechsel zu beheben, ließ das Spiel jedoch weiterlaufen. Im Nachgang des verlorenen Matches echauffierten sich sowohl NiP selbst als auch einzelne Spieler über die Vorgehensweise der Turnier-Organisatoren. Ex-Astralis-Star Nicolai “dev1ce” Reedtz, der im Match sein Debüt bei NiP gab, warf den Verantwortlichen auf Twitter einen “amateurhaften Umgang mit der Situation” vor.

Wie im Flashpoint-Tweet klar wird, sah die Organisation NiPs Anfrage eines Rematches in der Folge als gerechtfertigt an. Die Internetprobleme hätten demzufolge an der Verbindung des Teams selbst gelegen und konnten zum Zeitpunkt des Spiels nicht von den Beteiligten gelöst werden. Flashpoint begründet die Entscheidung zum Nachteil Anonymos in der “Natur der Situation, der Berechtigung der Anfrage und der Wichtigkeit des Matches”.

Anonymo Esports sieht sich seinerseits sowohl von Ninjas in Pyjamas als auch von Flashpoint unfair behandelt. Im untenstehenden Statement gibt das Team an, zur Zustimmung zum Rematch gedrängt worden zu sein. Des Weiteren sieht die Esport-Organisation Fehler bei der Online-Plattform FACEIT, die für den Ablauf der Spiele und Server-Entscheidung zuständig war. Diese soll darüber hinaus nun von NiP “geschäftlich unter Druck gesetzt” sein.

Die Ninjas in Pyjamas bemühen sich nun augenscheinlich, die Situation durch Transparenz aufzulösen. NiP-Manager Jonas Gundersen betonte in dem vom Team geposteten Zeitplan, dass Anonymos Statement “skandalöse Lügen” verbreite und die Spieler seines Teams nichts mit der Rematch-Forderung zu tun hätten.

Bisher vertreten beide Teams weiterhin ihre Version der Vorkommnisse. Lediglich dev1ce veröffentlichte auf Twitter eine persönliche Entschuldigung bezüglich seines ungehaltenen Tweets nach dem Match. Bis Flashpoint weitere Informationen zum Zeitpunkt des Rematches bekannt gibt, bleiben die Fronten der Teams also vorerst verhärtet.

Lernt in diesem Video, wie ihr die neue CS:GO-Map Ancient spielt:

 

Dieses Video ist ab 18 Jahren freigegeben.

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Bildquelle: Twitter @dev1ce /@AnonymoEsports / @Flashpoint

 

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