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Achtung Falle! Darum solltet ihr beim aktuellen NFT-Hype aufpassen

Der Dunkle Parabelritter und Staiy klären auf: Wieso MontanaBlack wahrscheinlich unwissentlich an einem NFT-Scam beteiligt ist.

MontanaBlack machte vor kurzem ein NFT-Giveaway und beteiligte sich damit am aktuellen NFT-Hype. Dabei sorgte er nun nicht nur durch eine Hakenkreuz-Abbildung für große Kritik.

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In dem Video von Youtuber “Der Dunkle Parabelritter” geht es um die “betrügerische” Verwendung der Technologie NFT (Non-Fungable Token). In knapp 30 Minuten erklärt er mit Hilfe von Kollege Staiy, wieso die von Influencern wie MontanaBlack beworbenen NFTs an Betrug grenzen.

 

Was sind NFTs?

Bevor wir den Begriff Non-Fungable Token erklären, müssen wir euch kurz Fungable Token erklären. Bezogen auf Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum sind alle Token fungable, also austauschbar. Es ist egal, welchen Token ihr besitzt – sie sind alle gleich viel Wert. Bei den NFTs ist genau das nicht der Fall. Non-Fungible, also nicht austauschbare Token sind einzigartig.

NFTs eignen sich damit ideal für Dinge, die es nur einmal oder nur wenig gibt. Das sind derzeit etwa digitale Sammelkarten, Spielecharaktere oder sogenannte Krypto-Kunst. Es könnten aber auch Personalausweise, Impfpässe oder andere wichtige Dokumente über die Blockchain gespeichert und gesichert werden, erklärt Der Dunkle Parabelritter in seinem Video.

 

Wie kann es sich bei NFTs um Betrug handeln?

Im Video werden die positiven Möglichkeiten von NFTs erklärt und wieso die Art von NFTs, mit denen man es beim Influencer-Hype zu tun hat, anders ist und damit die Community eigentlich hinters Licht geführt wird.

Normalerweise wird die Information eines digitalen Bildes auf die Coins von Ethereum gespeichert. Dadurch ist das Bild ja eigentlich in der digitalen Welt einzigartig. Leider ist bereits der erste Satz in diesem Absatz schon nicht mehr richtig.

Digitale Werke werden nicht auf die Blockchain gespeichert, sondern lediglich der Hyperlink, der zu dem digitalen Bild führt. Käufer:innen geben relativ viel Geld für einen NFT aus, weil sie denken, den Besitz an einem digitalen Werk zu erwerben. Diese Tatsache zieht einen langen Rattenschwanz mit sich. Schaut euch dafür das Video an.

Die Werke selbst sind viel zu groß und die Speicherung daher viel zu teuer. Laut Video hätte es bereit 2016 $75.000 gekostet, um 1GB auf die Blockchain zu speichern. 2022 dürfte das inzwischen um einiges teurer geworden sein.

Ein weiterer ‘Scam’ betrifft nicht die Käufer:innen, sondern die Künstler:innen, deren Werke vielfach aus Onlineseiten geklaut und in Marketplaces als NFTs abgespeichert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt könne man dagegen kaum etwas machen.

 

Welches Problem stellt MontanaBlack dar?

Die NFTs sind nur teuer und ‘wertvoll’, weil die Menschen ihnen einen hohen Wert zuschreiben. Je mehr Menschen das tun, desto teurer werden sie und desto mehr werden sie auch gehypt. Hier kommen Influencer wie MontanaBlack ins Spiel. Durch seine Reichweite und seiner Bewerbung von diesen NFTs steigt der Hype und entsprechend auch der Wert dieser Hyperlink-NFTs.

 

Das selbe Niveau wie Casinos

Der Dunkle Parabelritter vergleicht Montes NFT-Werbung mit seiner Bewerbung von Casinos:

Die Bank gewinnt immer auf Kosten von Leuten, die sich das nicht leisten können. Aber das kann einem ja egal sein, wenn man an der Bank beteiligt ist.

Schlussendlich wird hier nicht das Phänomen NFTs kritisiert, sondern vielmehr die Art und Weise der Verwendung von einzelnen Parteien. Das Prinzip von NFTs und wie diese Technologie positiv verwendet werden kann, wurde in diesem Video sehr deutlich gemacht. Wir empfehlen euch, das Video einmal komplett anzusehen.


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Bildquelle: MontanaBlack
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