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10.000 US-Dollar Bußgeld – Flashpoint bestraft MIBR wegen Stream Sniping

Flashpoint belegt das CS:GO-Team MIBR wegen Stream Sniping mit einer hohen Geldstrafe. Das brasilianische Team lässt einen Fernseher mit Live-Stream während des Spiels laufen. Weiteren Übeltätern droht der Veranstalter mit einer Disqualifikation.

Der Veranstalter Flashpoint hat am Donnerstag das CS:GO-Profiteam MIBR wegen Stream Sniping mit einer Geldstrafe von 10.000 US-Dollar belegt. Das Team hatte am Dienstag während des Viertelfinalspiels gegen OG Esports den Fernseher laufen lassen. Auf dem TV war der Livestream des laufenden Spiels von Flashpoint für die Spieler sichtbar.

Konfrontiert mit den Vorwürfen, gab MIBR-Coach Raphael “cogu” Camargo nach dem Spiel an, er habe vergessen, den Fernseher auszuschalten. Flashpoint lässt MIBR für den Regelverstoß noch einmal mit einer Geldstrafe davonkommen. In Zukunft soll Stream Sniping zu einer Disqualifikation führen, ließ der Veranstalter wissen.

Flashpoint folgt damit der Festlegung der Esports Integrity Commission (ESIC), in Zukunft eine eine Null-Toleranz-Politik gegen Stream Sniping zu fahren. Die ESIC hatte in einem am Mittwoch veröffentlichten Statement ausführlich dazu Stellung bezogen.

Die Esports Integrity Commission hatte festgestellt, dass Stream Sniping eine gängige Praxis auf allen Wettbewerbs-Ebenen gewesen sei. Von Bestrafungen für Verfehlungen in der Vergangenheit sieht die ESIC jedoch ab. Flashpoint ist damit der erste Veranstalter, der die Forderung der ESIC in die Praxis umsetzt.

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Foto: MIBR

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