MSI Gruppenphase zu Playoffs: Faker beendet IG Siegesserie

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MSI Gruppenphase: Faker beendet IGs Siegesserie

Die Gruppenphase des Mid-Season Invitational in Hanoi ist vorbei, alle Kandidaten für die Playoffs haben ihre Tickets gelöst und starten am Wochenende in die K.o.-Runde. Wir haben kurz zusammengefasst, was ihr in den fünf Spieltagen verpasst habt.

Invictus Gaming fast unschlagbar

Der amtierende Weltmeister und Sieger der chinesischen LPL ging als klarer Favorit in das internationale Turnier und bewies seine Dominanz schon in der Gruppenphase. Das Team um Starspieler Kang "TheShy" Seung-lok verlor in der Gruppenphase nur ein einziges Spiel. IG glänzte dabei nicht nur mit früher Aggression, sondern auch mit einem konstant sauberen Spielstil wie aus dem Lehrbuch. Die kleinsten Fehler der Gegner wurden gnadenlos ausgenutzt und man ließ ihnen keinerlei Möglichkeiten, selbst die Initiative zu ergreifen. Erst im letzten Spiel der Gruppenphase gegen das schwach wirkende SK Telekom T1 fand Invictus Gaming sein Kryptonit. Die Koreaner drehten ungewohnt früh das Tempo auf und überraschten IG mit ihrer Aggression. Damit revanchierte sich SKT zwar für die Klatsche in der Hinrunde, den ersten Platz sicherte sich Invictus Gaming trotzdem.

G2 - stark angefangen, stark nachgelassen

Nach der starken Saison in der LEC fragten sich Fans und Experten, ob G2 Esports das beste europäische Team aller Zeiten sei. Mit der unglaublich starken Performance in der Gruppenphase ließ das Team kaum noch Diskussionsbedarf. Bereits im ersten Spiel gegen SK Telekom T1, spielte man den koreanischen Meister um Legende Lee "Faker" Sang-hyeok mit Leichtigkeit an die Wand. In darauf folgenden Partien glänzte man dann nicht nur durch herausragende Einzelleistungen von Midlaner Rasmus "Caps" Winther und Toplaner Martin "Wunder" Hansen, auch kreative Champions und Taktiken wurden erfolgreich ausgespielt. Supportspieler Mihael "Mikyx" Mehle, der sich rechtzeitig von seiner Verletzung erholt hatte, war ein wichtiger Faktor für den Erfolg. In zwei knappen Spielen gegen Invictus Gaming, bewies G2 als eines der einzigen Teams, dass sie dem Favoriten in der K.o.-Runde gefährlich werden könnten. Am letzten Tag der Rückrunde verlor G2 allerdings überraschend gegen das nordamerikanische Team Liquid und erneut gegen das Heimteam Phong Vũ Buffalo, die sonst kaum ein Spiel gewannen. So verspielte G2 den zweiten Platz und fiel hinter SKT auf Platz drei.

SKT T1 kämpft sich aus Formtief

SK Telekom T1 schien erst nicht an die starke Performance aus der Frühlingssaison anknüpfen zu können. Konnte man in der LCK noch den Titelfavoriten Griffin vom Thron stoßen, so lief es international erst nicht rund. Das Team verlor sowohl gegen G2 als auch gegen Invictus Gaming schon in der Anfangsphase der Spiele. Gegen IG musste das Team sogar die Demütigung hinnehmen, in nur 16 Minuten von der Kluft gefegt zu werden, eine der schnellsten internationalen Niederlagen überhaupt. Erst im letzten Match fanden die Koreaner zu ihrem vollen Potenzial zurück und schlugen das bis dahin unbesiegte Invictus Gaming. Sollte SKT den im letzten Spiel erfolgreichen, aggressiven Stil weiterspielen können, werden die Koreaner in den Serien von fünf Matches während der Playoffs noch gefährlicher.

Liquid qualifiziert sich in letzter Sekunde

Team Liquid schaffte es erst am letzten Spieltag, sich den vierten Platz und somit einen Playoff-Spot zu sichern. Nach einer durchwachsenen Performance am Anfang der Gruppenphase, besiegten die Amerikaner in ihrem letzten Spiel überraschend den europäischen Erzrivalen G2. Für Liquids Starspieler Yiliang "Doublelift" Peng ist es das erste Mal, dass er sich in seiner achtjährigen Karriere zu einem internationalen Playoff qualifizieren konnte. Das Team verlor in der Gruppenphase zwar gegen SKT sowie gegen Invictus Gaming. Aus dem Sieg gegen G2 kann es aber vielleicht genug Momentum mitnehmen, um noch eine Runde weiter zu kommen.

Im Halbfinale am Freitag und Samstag treffen Invictus Gaming auf Team Liquid und SK Telekom T1 auf G2 Esports. Die Gewinner kämpfen dann am Sonntag im großen Finale um die erste internationale Trophäe der Saison 2019.

Bildquelle: Riot Games