Rassismus-Skandal: Riot Games droht LoL-Team mit Konsequenze

Wie viele andere vertrauenswürdige Websites verwendet eSports.com Browser-Cookies. Cookies helfen Ihnen, sich sicher in Ihrem eSport.com Konto anzumelden. Sie helfen uns, besser zu verstehen, welche Inhalte für Sie relevant sind, und bieten Inhalte, die auf Ihre individuellen Anforderungen zugeschnitten sind, und eine zuverlässig funktionierende Website - so, wie Sie es von uns erwarten. Bitte deaktiviere für ein besseres Nutzungserlebnis deinen Adblocker und sämtliche Browsererweiterungen, die Werbeanzeigen ausblenden.

Zustimmen Nicht Zustimmen Datenschutz
background image

Rassismus-Skandal: Riot Games droht LoL-Team mit Konsequenzen

Dass Rassismus auch im eSport keinen Platz hat, machte vergangenen Montag League of Legends-Entwickler Riot Games deutlich. Das US-amerikanische Unternehmen kündigte Konsequenzen für die Organisation Echo Fox an, die aktuell mit einem Rassismus-Skandal zu kämpfen hat.

Rick Fox rassistisch beleidigt

Ende April verkündete Echo Fox-Gründer und früherer NBA-Star Rick Fox, seine Anteile an der Organisation verkaufen zu wollen. Als Grund nannte er rassistische Beleidigungen und Drohungen gegen seine Familie von einem Echo Fox-Anteilseigner.

In einem Kommentar sagte Fox, dass diese "unerhörte und abscheuliche Zurschaustellung von purem Rassismus […] es für mich unmöglich machen, Teil des Unternehmens zu bleiben".

Echo Fox muss handeln

Echo Fox ist unter anderem Teil der höchsten nordamerikanischen League of Legends-Liga, der LCS. Rund 10 Millionen US-Dollar soll das Unternehmen laut Medienberichten für den Platz gezahlt haben. Zusätzlich haben Teams einen weitreichenden Vertrag mit Betreiber Riot Games. Da ist es wenig überraschend, dass sich der League of Legends-Entwickler nun zu dem Vorfall äußerte.

Am Mittwochabend gab das Unternehmen auf Twitter bekannt, dass es eine Ermittlung seitens Riot Games gegeben hat. Sollte Echo Fox nicht innerhalb von 60 Tagen Individuen, die gegen Liga-Regularien verstoßen, aus der Organisation entfernen, werde man selbst Maßnahmen ergreifen, heißt es. Diese könnten die "Zukunft von Echo Fox in der LCS negativ beeinflussen".

In dem Statement von LCS-Commissioner Chris Greeley heißt es dazu, man toleriere keine Hassrede, Drohungen und Diskriminierung.  

Riot demonstriert Macht

Dieser Vorfall zeigt, wie viel Macht Riot Games über die teilnehmenden LCS-Organisationen hat. Bereits in der Vergangenheit hat die LCS teils drakonische Strafen an Spieler und Teams verhängt. 2016 wurden Team Impulse und die Renegades etwa gezwungen, ihre Ligaspots zu verkaufen. Ob Echo Fox die gleichen Konsequenzen drohen, bleibt abzuwarten.

Bildquelle: Riot und Echo Fox